Kellergassenbegehung Hollabrunn
In der Sitzendorfer Kellergasse in Hollabrunn erfolgt eine fachliche Begehung zur Einstufung der Gebäude. Ziel ist die Ausweisung als Schutzzone.
© LEADER Weinviertel Manhartsberg
Die Sitzendorfer Kellergasse in Hollabrunn soll künftig als Schutzzone ausgewiesen werden. Voraussetzung dafür ist eine genaue Kategorisierung der bestehenden Gebäude. Dabei wird bewertet, welche Objekte besonders erhaltenswert sind und unter Schutz gestellt werden sollen.
Diese Einstufung erfolgt im Rahmen einer gemeinsamen Begehung durch Fachleute aus verschiedenen Bereichen.
Experten vor Ort
An der Kellergassenbegehung nahmen Vertreter der Stadtgemeinde Hollabrunn sowie der Niederösterreichischen Baudirektion teil. Ergänzt wurde das Team durch Expertinnen und Experten aus Planung und Regionalentwicklung:
- Stadtbaudirektor DI Stephan Smutny-Katschnig
- Dr. Peter Aichinger-Rosenberger (NÖ Baudirektion)
- DI Marko Paulus (Knollconsult)
- Ing. Michael Staribacher (Kellergassenmanagement NÖ)
- DI Hana Zvarikova (LEADER Region Weinviertel-Manhartsberg)
Gemeinsam wurden die baulichen Gegebenheiten begutachtet und fachlich bewertet.
Einheitliche Bewertung der Kellergassen
Die Begehung dient dazu, eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die zukünftige Entwicklung der Kellergasse zu schaffen. Ziel ist es, die charakteristische Baukultur zu bewahren und gleichzeitig klare Richtlinien für mögliche Veränderungen festzulegen.
Solche Bewertungen sind ein wichtiger Schritt, um die Qualität und Authentizität der Kellergassen langfristig zu sichern.
Schutzzonen in ganz Niederösterreich
Die Kellergassenbegehung in Hollabrunn ist Teil einer landesweiten Initiative. Aktuell werden in rund 25 Gemeinden entsprechende Evaluierungen durchgeführt.
Da viele Gemeinden mehrere Kellergassen besitzen, betrifft das insgesamt über 100 Kellergassen in Niederösterreich. Ziel ist es, diese kulturell wertvollen Orte systematisch zu erfassen und nachhaltig zu schützen.